|
Mona fragte vor einiger Zeit bei uns an, ob wir wüssten ob Ratten extra auf Krebsanfälligkeit gezüchtet werden. Da wir keine Antwort darauf hatten, hat sich Mona auf die Suche nach Informationen über dieses Thema gemacht... Das Ergebnis ihrer Recherche könnt ihr hier nachlesen.Die Vermutung: Ratten werden auf Krebsfälligkeit gezüchtet
Das Ergebnis: Ratten wurden nie speziell auf Krebsanfälligkeit gezüchtet. Zahme Ratten sind anfällig für viele Krankheiten. Krebserkrankungen können auftreten, denn Krebs bzw. Tumore gehören zur Genetik der Ratten, sowohl bei den wildlebenden als auch bei den "Farbratten", wie zu der des Menschen.
Viele Faktoren können am Ausbruch einer Krankheit beteiligt sein, z. B. Allergien, Streß, Dauerstreit unter Artgenossen usw. Durch die Domestikation und Haltung in der Obhut des Menschen hat die Lebenserwartung der Ratten zugenommen. Krebs ist eine "Zivilisationskrankheit". Diese gibt es schon seit Jahrhunderten. Da die Menschen damals früher starben, traten Krebserregungen selten auf bzw. kamen nicht zum Ausbruch. Falls Fälle auftraten, fehlte das medizinische Wissen, diese Krankheit als Krebs zu erkennen. Auch bei Ratten war die "Anfälligkeit" vorhanden. Laborratten, von denen ja auch zahmen Ratten abstammen, werden in verschiedenen Stämmen gezüchtet (aus den Zuchten haben sich verschiedene Stämme entwickelt, mit denen dann entsprechend weitergezüchtet wurde...), wobei die einen anfälliger für Krebs waren und sind und andere Stämme nicht. Diese "Anfälligkeit" hat sich bei den verschiedenen Stämmen im Laufe der Jahre unterschiedlich entwickelt. Da eine wildlebende Wanderratte selten älter als 1 bis 2 Jahre wird, kommt der Krebs selten zum Ausbruch, der Krebs hat keine Zeit sich zu manifestieren. Erst in Menschenobhut, bei guter Fütterung, ohne Feinddruck und frei von den meisten Infektionskrankheiten werden die Tiere alt genug, um Tumore zu entwickeln. Untersuchungen haben gezeigt, daß die Häufigkeit von Krebs bei Ratten ganz klar von der Ernährung abhängt. Eine kalorienarme Kost kurz nach dem Absetzen der Jungtiere beugt vor allem bei weiblichen Ratten Gebärmutter- und Gesäugetumoren vor. Jeder Rattenbesitzer kann, durch die richtige Ernährung, die Lebenserwartung seines Tieres beeinflussen. Information von: www.Ratteninfos.de
|