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Integration von Ratten |
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Allgemein: Integration, das stellt man sich eigentlich recht leicht vor. Einfach das Tier zu den anderen setzen und der Meinung sein, "die machen das schon unter sich aus". Generell nicht verkehrt die Denkweise, denn andere Tiere machen das ja auch so, aber wenn man seine Tiere liebt und man alle Tierchen glücklich und zufrieden sehen möchte, so sollte man diese Art von "Blitzintegration" absolut meiden. Schwere Verletzungen bis hin zum Tod einzelner Tiere können die Folgen sein und das will ja wohl keiner!! Die Integration erfordert viel Zeit und Geduld des Rattenhalters. Sowieso ist es erst notwendig das Vertrauen der "neuen" Ratten zu gewinnen, und so sollte erst mal den Ratten die Chance gegeben werden seinen "neuen" Menschen kennenzulernen... Wie gehe ich vor? Diese Frage stellt sich wohl jeder Rattenhalter einmal in seinem Leben. Wenn man sich entscheidet junge Ratten zu integrieren und diese zu "älteren" zu setzen, dann sollten min. 2 Jungtiere eingebracht werden. Ältere Ratten sind allgemein etwas ruhiger und wollen nicht das ein Firlefanz mit seiner "aufdringlichen" Art ihnen auf die Nerver geht. Für das Jungtier wäre es auch nicht angenehm, da es keinen Spielkameraden hätte und es evtl. so um seine "Jugendzeit" gebracht würde. Nimmt man 2 gleichaltrige Ratten auf, so ist dieses Problem umgangen und sie können zusammen spielen. Zu beachten! Welpenschutz ist ein oft genannter Punkt, wenn es um Zusammenführung von Tieren geht aber bei Ratten nicht zutreffend. Rattenbabys mögen Welpenschutz geniessen, aber nur wenn sie im Rudel zur Welt kamen. Fremde Ratten, ob Baby oder älter geniessen keinerlei Schutz und sind dem Revierverhalten der anderen Ratten "schutzlos" ausgesetzt. Ein Biss einer erwachsenen Ratte kann einem Jungtier schnell tiefe und heftig blutende Wunden zuführen, die dann leider leicht mit dem Tod enden können.
Sina & Volker |
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