Anatomie der Ratte

Der Körperaufbau der Ratte

Die Sinne der Ratte

Sehen

Die Augen spielen bei der Orientierung der Ratte eher eine untergeordnete Rolle, da die Augen nicht beweglich (wie beim Menschen), und daher zum Scharfsehen ungeeignet sind. Beide Augen können unabhängig voneinander die Umwelt erfassen und dadurch ist kein räumliches Sehen möglich. Ratten können ihre Umwelt nur in s/w wahrnehmen, da die zum Farbsehen notwendigen Zäpfchen fehlen. Die Stäbchen hingegen sind dafür besonders gut entwickelt und folglich auch das Sehen in der Dunkelheit.

Riechen und Tasten

Der Geruchssinn der Ratte ist sehr gut ausgeprägt. Durch ihn erkennt die Ratte ihre Rudelmitglieder und identifiziert die “Oberratte” Mensch. Daher ist es wichtig nicht immer verschieden zu riechen ( Parfüms, Deos oder andere ungewohnte Gerüche sollen vermieden werden). Ein sehr wichtiger Sinn der Ratte ist der Tastsinn. Mit ihren Tasthaaren rund um die Schnauze ist das Tier in der Lage sich perfekt zu orientieren und Entfernungen abzuschätzen.

Hören

Ratten “unterhalten” sich untereinander in einer Frequenz die der Mensch nicht wahrnehmen kann. Sie hören und erzeugen Laute die weit über 20 kHz (Ultraschallbereich) liegen. Ausser ihnen können Hunde diese Tonhöhe noch sehr gut hören und deshalb sind die Hundepfeifen absolutes Tabu wenn man ausser Hunden noch Ratten beherbergt. Diese könnten durch diese Töne Schäden davontragen!!!

Geschmack

Ratten sind wie Menschen, zumindest was es den Geschmackssinn angeht :-) Sie haben einen sehr feinen Geschmack und sind fast alle Schleckermäulchen. Sie lieben Süssigkeiten über alles, aber da es für die Zähne mehr als ungesund ist (Karies) sollte man dies gar nicht, oder nur ab und zu in ganz kleinen Mengen geben.

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